Rahmenbedingungen

Häufige Fragen und Anliegen

Im folgenden möchte ich Ihnen die häufigsten Fragen beantworten, die in Zusammenhang mit einer Psychotherapie auftauchen.

Absolute Schweigepflicht
Psychotherapeut/innen unterliegen einer gesetzlich streng geregelten absoluten Verschwiegenheitspflicht. Das bedeutet beispielsweise, dass nicht nur die Inhalte von Sitzungen, sondern auch die bloße Tatsache der Inanspruchnahme von Psychotherapie der Verschwiegenheit unterliegen.

Dies stellt eine wesentliche Voraussetzung für ein offenes und vertrauensbasiertes Arbeitsverhältnis dar und soll die therapeutische Beziehung insbesondere vor Fremdinteressen schützen. Keine Informationen gehen an Arbeitgeber, Krankenkasse, Finanzamt oder ähnliche Institutionen.

Zeitlicher Ablauf
Die Dauer einer Therapieeinheit beträgt 50 Minuten. Die Sitzungen finden ausschließlich zum vorher vereinbarten Termin in den ungestörten Räumlichkeiten meiner Praxis statt.

Erstgespräch
Da ich mir auch für das Erstgespräch ausreichend Zeit nehme, dauert es eine ganze Einheit 50 Minuten und ist kostenpflichtig.

Frequenz/Häufigkeit und Dauer der Psychotherapie
Diese Frage ist grundsätzlich schwierig zu beantworten. Zu Beginn der Therapie sind ist meist wöchentliche Sitzungen und je weiter die Therapie fortschreitet desto größer werden meist die Abstände. Dies sind jedoch Erfahrungswerte und keine grundsätzliche Aussage. Auch die Dauer einer Therapie ist seriöser Weise vorher nicht klar einzugrenzen. Es können einige wenige Sitzungen für eine Entlastung und Klärung reichen bis hin zu einer längeren Begleitung über Jahre. Ein Großteil der Therapien bewegt sich im zeitlichen Rahmen von einem Jahr bis zu drei Jahren.

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision
In Österreich ist Ausbildung und Ausübung von Psychotherapie durch das Psychotherapiegesetz geregelt. Demnach darf Psychotherapie nur von Personen angewandt und durchgeführt werden, die eine "allgemeine" und eine "fachspezifische" Psychotherapieausbildung absolviert haben. Die Ausbildung dauert je nach fachlicher Ausrichtung meist zwischen 6 und 10 Jahren.

Als Psychotherapeutin i. A. u. S. befinde ich mich im letzten Abschnitt der Ausbildung. Dieser Status berechtigt zur unmittelbaren und eigenverantwortlichen therapeutischen Arbeit mit KlientInnen und verpflichtet mich zu regelmäßiger Supervision bei erfahrenen KollegInnen. Somit wird die fachliche Qualitätskontrolle der Psychotherapie gewährleistet.

PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision haben selbstverständlich die Berechtigung eine eigene Praxis zu führen. Eine Abrechnung mit der Krankenkasse ist jedoch nicht möglich, diesen Nachteil gleiche ich durch einen günstigeren Tarif aus.